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Satzung

 

 

Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

§ 1

I. Der am 7. April 1968 in Velstove gegründete Club führt den Namen "1. Wolfsburger Moto-Cross-Club e.V. im ADAC". Er hat seinen Sitz in Vorsfelde und ist in das Vereinsregister VR 68 eingetragen.

II. Er bildet als Ortsclub im ADAC eine Vereinigung von ADAC-Mitgliedern.

III. Sein Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 

 

Zweck und Ziele

 

§ 2

I. Der Club verfolgt ebenso wie der ADAC ideelle (oder gemeinnützige) Ziele auf dem Gebiet des Kraftfahrwesens. Er betätigt sich im Rahmen der Satzungen des ADAC München sowie des ADAC-Gaues Niedersachsen, beachtet die Richtlinien des ADAC-Verwaltungsrates und wahrt die Belange der gesamten ADAC-Organisation.

II. Der Club pflegt insbesondere allseitige Kameradschaft unter den ADAC-Mitgliedern innerhalb seines Bereiches durch regelmäßige Zusammenkünfte sowie gesellige und sportliche Veranstaltungen.

III. Hauptziel ist der Moto-Cross-Sport.
 

 

Mitgliedschaft

 

§ 3

I. Ordentliche Mitglieder des Ortsclubs können nur Mitglieder des ADAC sein.

II. Zu Ehrenmitgliedern kann der Club ADAC-Mitglieder ernennen, die sich besondere Verdienste um den Ortsclub erworben haben. Ehrenmitglieder besitzen die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder und sind beitragsfrei.

III. Vor Ernennungen eines Ehrenmitgliedes muß der zuständige ADAC-Gau gehört werden.
 

 

Aufnahme

 

§ 4

I. Die Aufnahme in den Ortsclub muß bei diesem besonders beantragt werden. Eine Aufnahmekommission von mindestens zwei Clubmitgliedern, von denen eines dem Vorstand angehören muß, entscheidet über die Aufnahme.

II. Im Falle einer Ablehnung brauchen die Gründe der Ablehnung nicht bekanntgegeben werden. Gegen die Ablehnung kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Berufung an die Mitgliederversammlung eingelegt werden, die endgültig entscheidet.
 

 

Beiträge

 

§ 5

I. Der Club erhebt zur Bestreitung seiner Auslagen von seinen Mitgliedern Aufnahmegebühren und angemessene Beiträge, deren Höhe und Zahlungsweise die Mitgliederversammlung jährlich festlegt. Der Beitrag muß jedoch mindestens DM 6,-- (sechs) jährlich betragen.

II. Als Bestätigung der erfolgten Beitragszahlung wird eine Mitgliedskarte ausgehändigt.
 

 

Beendigung der Mitgliedschaft

 

§ 6

I. Die Beendigung der Mitgliedschaft bei dem Ortsclub kann nur für den Schluß des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer vierteljährigen Kündigungsfrist mittels eines eingeschriebenen Briefes erfolgen.

II. Durch das Ausscheiden aus dem Ortsclub wird die Mitgliedschaft im ADAC nicht berührt, dagegen bedingt der Austritt aus dem ADAC das gleichzeitige Erlöschen der ordentlichen Mitgliedschaft beim Ortsclub.

III. Ein Mitglied kann vom Clubvorstand aus der Mitgliederliste des Clubs gestrichen werden, wenn a) das Mitglied trotz Mahnung den fälligen Beitrag nicht bezahlt, b) die Streichung im Interesse des Ortsclub notwendig erscheint, c) die Streichung im Interesse des ADAC München oder des zuständige ADAC-Gaues notwendig erscheint.

IV. Die Streichung nach Absatz III Buchstabe c, darf nur nach vorherigem Einvernehmen mit dem Gauvorstand ausgesprochen werden.
 

 

Leitung

 

§ 7

Die Organe des Clubs sind: a) Die Mitgliederversammlung b) Der Vorstand
 

 

Die Mitgliederversammlung

 

§ 8

I. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Ortsclubs. Sie muß jährlich vor der Mitgliederversammlung des ADAC-Gaues Niedersachsen stattfinden. Alle ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder sind schriftlich oder durch die Presse mindestens zwei Wochen vorher einzuladen.

II. Der Gau-Vorstand ist unter einer Tagesordnung rechtzeitig zu verständigen. Seine Einladung muß mindestens zwei Wochen vor der Migliederversammlung durch Einschreibebrief erfolgen.

III. Die Tagesordnung muß mindestens folgende Punkte enthalten: a) Feststellung der Stimmliste b) Bericht des Vorsitzenden über das abgelaufene Geschäftsjahr c) Bericht des Schatzmeisters und der Rechnungsprüfer d) Bericht der Referenten e) Entlastung des Vorstandes f) Wahlen (Vorstand, Rechnungsprüfer) g) Voranschlag für das laufende Geschäftsjahr h) Anträge I) Verschiedenes j) Beschlußfassung über Veranstaltung des Jahres

§ 9

I. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine Stimme. Stimmenübertragung ist unzulässig.

II. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimm- berechtigten beschlußfähig. Es entscheidet regelmäßig einfache Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Zweidrittelmehrheit ist erforderlich bei Beschlüssen a) über Satzungsänderungen, b) über Dringlichkeitsaufträge, c) über Anträge auf Abberufung des Vorstandes oder eines Vorstandsmitgliedes, d) über Auflösung des Clubs.

III. Die Wahlen können in geheimer Abstimmung oder durch Akklamation erfolgen. Geheime Abstimmung muß erfolgen, wenn auch nur ein stimmberechtigtes Mitglied eine solche verlangt.

IV. Über Anträge kann mit Zustimmung der Mehrheit der Stimmberechtigten auch durch Zuruf entschieden werden.

V. Anträge für die Mitgliederversammlung des Ortsclubs können von jedem ordentlichen Mitglied gestellt werden. Sie müssen mindestens acht Tage vor der Migliederversammlung beim Vorsitzenden eingereicht sein.

§ 10

I. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen a) auf Anordnung des Präsidiums des ADAC oder des ADAC-Gauvorstandes, b) auf Antrag von mindestens einem Drittel der ordentlichen Mitglieder des Clubs.

II. Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist Niederschrift zu führen, aus der mindestens die gefaßten Beschlüsse hervorgehen müssen. Die Niederschrift muß von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden. Dem ADAC-Gauvorstand ist innerhalb von vierzehn Tagen Bericht zu erstatten.
 

 

Der Vorstand

 

§ 11

I. Der Vorstand setzt sich zusammen aus 1. dem Vorsitzenden 2. dem stellvertretenden Vorsitzenden 3. dem Sportleiter 4. dem 1. Schatzmeister 5. dem 2. Schatzmeister 6. dem Schriftführer 7. dem Beisitzer (Bahnwart) Die Zahl der Vorstandsmitgleider muß eine ungerade Zahl ergeben.

II. Die Zusammelegung von Vorstandsämtern ist zulässig.

III. Der Vorstand wird in der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.

IV. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der 1 . Schatzmeister. Je zwei von ihnen, darunter stets der 1 . Vorsitzende, vertreten den Verein gemeinsam.

V. Sämtliche Ämter sind Ehrenämter.

VI. Der Schriftverkehr mit dem ADAC-Präsidium muß ausschließlich über den ADAC-Gau geführt werden.
 

 

Rechnungsprüfer

 

§ 12

Zur Prüfung der Finanzgebarung können ein oder zwei Rechnungsprüfer gewählt werden. Der oder die Rechnungsprüfer werden durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Sie dürfen kein Amt im Vorstand bekleiden. Sie haben mindestens einmal im Jahr vor der Mitgliederversammlung Buchführung und Kasse zu prüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
 

 

Satzungsänderungen

 

§ 13

I. Die vom Verwaltungsrat zur Wahrung der Einheitlichkeit im ADAC in der Mustersatzung für Ortsclubs festgelegten Mindesterfordernisse der Ortsclubsatzungen gelten ohne weiteres als Bestandteil dieser Satzung.

II. Anträge auf Satzungsänderungen können nicht als Dringlichkeitsanträge gestellt werden. Sie werden vom Vorstand geprüft und der Mitgliederversammlung vorgelegt. Diese entscheidet mit Zweidrittelmehrheit. Ein so gefaßter Beschluß wird wirksam, wenn er vom zuständigen Gauvorstand genehmigt ist.
 

 

Auflösung

 

§ 14

I. Die Auflösung des Ortsclubs kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der Stimmen erfolgen.

II. Im Falle der Auflösung ernennt die Mitgliederversammlung die Liquidatoren.

III. Das verbleibende Vermögen des Clubs verfällt nach Auflösung mit der Auflage, es für die Deutsche Sporthilfe zu verwenden.
 

 

Erfüllungsort und Gerichtsstand

 

§ 15

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle aus dieser Satzung sich ergebenden Rechte und Pflichten ist der Sitz des Clubs, soweit sich nicht aus der Sicht des ADAC-Gaues Niedersachsen eine andere Zuständigkeit ergibt.

 

Vorsfelde, den 4. November 1973

gez. durch die stimmberechtigten Mitglieder

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